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Fünf Fachvorträge beim Global E-Festival "Regions in Recovery"

Fünf Fachvorträge beim Global E-Festival "Regions in Recovery"

© S. Losacker, 2021

Im Juni fand das von der Regional Studies Association organisierte Global E-Festival unter dem Titel „Regions in Recovery“ statt. Das E-Festival besuchten online 1250 Personen aus 71 Ländern. Damit ist das Festival eine der größten Veranstaltungen dieser Fachcommunity. Das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie war mit fünf Fachvorträgen vertreten.

In seinem Vortrag zur Diffusion von Umweltinnovationen in China zeigte Sebastian Losacker, dass geographische Nähe, neben weiteren (räumlichen) Faktoren, eine wichtige Rolle für beschleunigte Diffusionsprozesse spielt.

Lars Mewes hat seine explorative Analyse über den Einfluss von öffentlicher Technologieförderung auf regionalen Strukturwandel vorgestellt. Seine Analyse basiert auf historischen Patentdaten, die einen Zeitraum von 100 Jahren in den USA abdecken.

Carsten Rietmann präsentierte Ergebnisse zur Einbettung von Hidden Champions in ländliche regionale Innovationssysteme – insbesondere in Bezug auf firmeninterne und -externe Einflussfaktoren.

Kerstin J. Schäfer hat Ergebnisse aus ihrem Projekt ""Give us ideas!" - Gaining innovativeness through strategic direction of intra-firm technology transfer" vorgestellt, das den Technologietransfer aufholender Unternehmen anhand eines Mixed-Methods-Ansatzes durch Patent-Survival-Analysen und qualitative Interviews untersucht.

Im Rahmen seines Vortrages "Latecomers in International ICT Standardization" hat Lennart Schott die ersten Ergebnisse einer gemeinsam mit Kerstin J. Schäfer entstandenen Arbeit präsentiert. Hierbei konnte unter anderem empirisch beleuchtet werden, wie Unternehmensherkunft und Erfahrung die Akzeptanz von technischen Beiträgen in internationalen Standardisierungsprozessen beeinflussen können und welche Rolle Akteure aus Latecomer-Regionen im Kontext dessen einnehmen.