Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie Institut Termine und Infos
Neues Paper von Elena Hubner und Peter Dirksmeier untersucht die Akzeptanz von Infrastrukturen erneuerbarer Energien in Deutschland

Neues Paper von Elena Hubner und Peter Dirksmeier untersucht die Akzeptanz von Infrastrukturen erneuerbarer Energien in Deutschland

In ihrem neuen Paper, das im Journal Energy and Climate Change erschienen ist, untersuchen Elena Hubner und Peter Dirksmeier, wie Einstellungen zur Klimapolitik und populistische Tendenzen die Akzeptanz erneuerbarer Energien in Deutschland beeinflussen. 

Während die Energiewende in Deutschland auf nationaler Ebene weitgehend unterstützt wird, stößt sie auf lokaler Ebene auf erhebliche Widerstände. Diese Lücke wird als maßgebliche Hürde einer raschen Energiewende angesehen. Basierend auf repräsentativen Umfragedaten des Forschungsinstituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt kann gezeigt werden, dass positive Haltungen zur Klimapolitik die Akzeptanz von erneuerbaren Energieprojekten erhöhen, während populistische Einstellungen die Akzeptanz senken.

So bieten die Ergebnisse Einblicke in die komplexen Gründe hinter der Lücke der Akzeptanz von Infrastrukturen für erneuerbare Energien. Sie betonen die Notwendigkeit, bei Energiewendeprojekte regionale Unterschiede gezielt zu berücksichtigen. Maßgeschneiderte Kommunikationsstrategien erscheinen als entscheidend, um Akzeptanz zu fördern und eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland zu gewährleisten.

Der Aufsatz ist open access erschienen und kann hier abgerufen werden.