Kerstin Schaefer hat gemeinsam mit Stefania Fiorentino, John Harrison, Michiel van Meeteren, Tine Béneker und Dan Whittall einen programmatischen Artikel in Regional Studies veröffentlicht. Der Beitrag eröffnet erstmals eine systematische Debatte über Didaktiken und Curricula regionaler Perspektiven, ein besonders wichtiger Teil der Geographie, und beleuchtet dabei vier Themen: wie die Regional Studies „powerful knowledge“ hervorbringen, wie regionales Denken in schulische Bildung und Curriculum-Design verankert werden kann, welche Ausbildungsangebote die nächste Generation regionalwissenschaftlicher Forschender benötigt und welche Potenziale sowie Herausforderungen Künstliche Intelligenz (KI) für Lehre und Prüfung in den Regional Studies mit sich bringt. Abschließend reflektieren die Autor:innen, ob es einer spezifischen Regionalpädagogik bedarf oder eher einer Pädagogik der Regionen, und laden zur weiteren Debatte ein. Der Beitrag ist frei zugänglich und das Ergebnis einer Panel Diskussion auf der Regional Studies Winterkonferenz 2024.
Fiorentino, S.; Harrison, J.; van Meeteren, M.; Béneker, T.; Whittall, D. und Schaefer, K. (2026): Teaching regions: do we need a regional pedagogy or a pedagogy of regions? Regional Studies. DOI: 10.1080/00343404.2026.2622453